Dokumentation

Translation Memory

Translation Memory speichert geprüfte Übersetzungen, damit dieselbe Formulierung in späteren Dokumenten wiederverwendet werden kann. Teams sparen Zeit, halten Terminologie stabil und sehen, woher eine frühere Übersetzung stammt.

Überblick

Translation Memory speichert geprüfte Übersetzungen, damit dieselbe Formulierung in späteren Dokumenten wiederverwendet werden kann. Teams sparen Zeit, halten Terminologie stabil und sehen, woher eine frühere Übersetzung stammt.

Konsistenz

Wiederholte Segmente können geprüfte Formulierungen erneut nutzen.

Effizienz

Frühere Übersetzungen erscheinen dort, wo sie helfen können.

Nachvollziehbarkeit

Treffer enthalten Quelle, Datum, Benutzer und Freigabedaten.

Funktionsweise

Die Memory arbeitet im Hintergrund, während ein Dokument segmentiert und übersetzt wird. Jedes Segment wird mit freigegebenen Übersetzungen für dasselbe Sprachpaar verglichen.

01

Segmentierung

Das Dokument wird anhand von Absätzen, Satzgrenzen, Tabellen und Strukturmarkern in Übersetzungseinheiten geteilt.

02

Memory-Suche

Jede Einheit wird mit freigegebenen Einträgen verglichen und mit einem Ähnlichkeitswert zurückgegeben.

03

Prüfung

Der Editor zeigt exakte und unscharfe Treffer, die angenommen, angepasst oder ersetzt werden können.

04

Freigabe

Freigegebene Übersetzungen können für spätere Projekte zurück in die Memory gespeichert werden.

Trefferarten

Auch exakte Treffer sollten geprüft werden, wenn der Kontext wichtig ist. Fuzzy-Treffer sind nützliche Referenzen, aber keine automatische Freigabe.

  • Exakter Treffer: Das Quellsegment ist identisch mit einem freigegebenen Eintrag.
  • Hoher Fuzzy-Treffer: Das Segment ist sehr ähnlich und braucht meist leichte Bearbeitung.
  • Niedriger Fuzzy-Treffer: Der Eintrag kann helfen, sollte aber bei Bedarf neu formuliert werden.
  • Kein Treffer: Das Segment wird normal übersetzt und kann nach Freigabe gespeichert werden.

Best Practices

Eine gute Memory ist nicht nur groß, sondern geprüft, konsistent und aktuell.

  • Nutze getrennte Memories für unabhängige Fachgebiete, wenn Terminologie kollidiert.
  • Prüfe alte Einträge vor einem neuen Dokumenttyp.
  • Exportiere Memory-Daten regelmäßig für Backup und Portabilität.
  • Nutze Glossare für Begriffe, die verbindlich angewendet werden müssen.